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Floyd–Steinberg-Dithering erklärt

Der Dithering-Schalter deines Wandlers fährt einen konkreten Algorithmus von 1976. Verstanden in zehn Sekunden, bessere Wandlungen für immer.

Fehlerdiffusion in einem Absatz

Quantisieren erzeugt Rundungsfehler — Differenz aus Echtfarbe und Wahl. Floyd–Steinberg wirft ihn nicht weg: Bruchteile gehen an unverarbeitete Nachbarn (meist rechts und unten). Die quantisieren dunkler/heller gegen, Kompensation wellt weiter. Ergebnis: weiche Flächen werden Punktraster, normal groß als Zwischentöne gelesen. Deterministische Mathe, kein Zufall.

Weicher Verlauf, flache Stufen, Floyd–Steinberg-Ergebnis nebeneinander
Abbildung: Original, flache Stufen, dann Fehlerdiffusion — durchweg vier Farben.
Makro von Floyd–Steinberg-Streupunkten zwischen Tönen
Abbildung: Fehler nach rechts und unten geschoben — Streuung mit Richtung.

Warum PixiMelon genau das nutzt

Der Wandler quantisiert per Median-Cut-Palette, diffundiert optional Floyd–Steinberg — die Kombi erhält Verläufe bei wenig Farben am besten. Einzige Methode im Tool, und das ist gut: ein verstandenes Verhalten statt fünf Presets. An für Himmel, Haut, Metall; aus für Flats und Mini-Sprites. Die Grundanleitung hat die Vergleichsregeln.

Warum es Scharf bekämpft

Scharfe Pixel schalten Glättung ab für harte Flats — philosophisches Gegenteil der Diffusion, die Fehler absichtlich über Kanten blutet. Der Wandler erzwingt die Wahl (Scharf an, Dithering aus): Mix gibt Schlimmstes aus beidem. Drei Renders je Bild vergleichen, nicht je Gewohnheit.

Grenzen zum Merken

Häufige Fragen

Was tut Floyd–Steinberg?

Rundungsfehler an Nachbarn verteilen: Banding wird Punktraster als Zwischentöne.

Wann abschalten?

Flats, Minis, alles für Pixel-Putz per Hand.

Warum nicht mit Scharf?

Gegensätze: diffuse Textur vs. harte Flats. Ein Finish je Render.

Bringt Floyd–Steinberg Zufall?

Nein — reine deterministische Mathe. Jeder Rundungsfehler wandert zu Nachbarn: gleiche Einstellungen, gleiche Punkte.

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