Dithering in Pixel Art
Dithering täuscht Extrafarben durch Punktemuster vor. Gut dosiert: Textur; schlecht: Rauschen. So entscheidest du.
Was Dithering wirklich tut
Wenig Farben banden Verläufe in Streifen. Floyd–Steinberg — das im Umwandler — verteilt Rundungsfehler an Nachbarn: Aus Streifen wird feines Raster, das normal groß als Zwischenton liest.

Wann es hilft
- Weiche Verläufe: Himmel, Vignetten, Haut, Metall.
- Wenig Farben (4–8), wo Bänderung hart wäre.
- Druck und Großanzeige, wo Raster zu Ton schmilzt.

Wann es schadet
- Flacher Cartoon: Raster verschmutzt Flats — abschalten.
- Mini-Sprites (16–32 px): Raster konkurriert mit Formen.
- Art für Handfinish: Rauschen multipliziert Putzarbeit. Sauber wandeln, Textur gezielt setzen.

Warum Scharf es abschaltet
Scharf heißt harte Kanten und Flats — philosophisches Gegenteil der Fehlerdiffusion. Der Wandler erzwingt die Wahl: Scharf an, Dithering aus. Alle drei Renders (gerastert / plain / scharf) in der Vergleichsvorschau prüfen.
Häufige Fragen
Dithering an oder aus?
An für Verläufe, aus für Flats und Mini-Sprites. Im Zweifel beide rendern und vergleichen.
Warum nicht Scharf + Dithering?
Gegensätze: harte Flats vs. diffuse Textur. Ein Finish je Render.
Macht Dithering Dateien größer?
Oft ja: Punktextur komprimiert schlechter als Flats, geditherte GIFs wiegen mehr. Saubere Verläufe exportieren leichter.
Dithering auf transparenten Sprites?
Ja — Punkte landen nur auf deckenden Pixeln, Transparenz bleibt sauber, schattierte Sticker behalten scharfe Kanten.
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